In der Praxis der Psychotherapie wird häufig mit dem Begriff des Perspektivenwechsels gearbeitet (besonders in der systemischen Therapieform). Dabei geht es darum den Patienten zu unterstützen neue Sichtweisen auf eingefahrene, als unveränderlich empfundene Situationen zu entwickeln, so die Ursachen eines Problems aus einer anderen Sicht zu sehen. Die wahrgenommene Realität stellt sich von nun an, als abhängig von der Sichtweise des Betrachters dar und kann neue Wege im Umgang mit einer Situation eröffnen.
Zur Verdeutlichung ein Beispiel aus dem Alltag: Bild oben zeigt meinen verweifelten und unausweichlichen Kampf mit Chaos und Verschmutzung in meiner Küche.

Durch einen Perspektivenwechsel erscheinen mir plötzlich gelbe lachende Knome - mit denen ich tanzend und singend die Zeit in meiner Küche verbringen (ggf. so nur nach Einnahme von Drogen möglich).



